Entdeckertour Studium

Interspace – die mobile Stadt

Im Projekt „Interspace“ arbeiten jedes Jahr Studierende der HfK Bremen und der Hochschule Bremen an Ideen für die Stadtentwicklung. In diesem Jahr haben sich vier studentische Arbeitsgruppen dem Thema „Die mobile Stadt“ gewidmet. Nie gab es mehr Mobilität von Menschen und Gütern, nie gab es vielfältigere Mittel zur Beförderung. Wie werden dabei private und öffentliche Interessen ausgehandelt?
Entstanden sind Szenarien und Ideen, die innerstädtische Mobilität neu denken, die provozieren und verstören, verzaubern oder elektrisieren: Wie sieht Bremen ohne Autos aus? – Wie kommst du über die Weser? – Wie erobern wir uns die Straße? – Wo kommt dein Frühstück her?
Die Ergebnisse des interdisziplinären Projekts wurden Anfang Juli 2017 in einer Ausstellung gezeigt. Einblicke und Details zu den vier Gruppenarbeiten gibt es auf der Webseite der HfK Bremen.

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© Annemarie Maciolek/HfK

Multikulti-Labor in Bremerhaven

Warum geht der Teig beim Backen auf? Und warum erstickt Kohlenstoffdioxid eine Kerzenflamme? In dem Projekt „Mulitkulti im Labor“ gehen Grundschulkinder unterschiedlicher Herkunft diesen Fragen auf den Grund. Noch immer nehmen Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund seltener ein Studium auf, als Kinder ohne Migrationsvergangenheit. Darum will dieses Angebot gezielt schon früh die Lust an einem Studium wecken und gleichzeitig die naturwissenschaftlichen Fächer vorstellen. Mit anschaulichen und spielerischen Experimenten entdecken die Kinder so die spannende Welt der Wissenschaft.  Eine Idee, die sich Bildungssenatorin Prof. Eva Quante-Brandt unterstützt. Bei einem Besuch der Hochschule Bremerhaven zeigte sie sich begeistert über die vielfältigen Maßnahmen der Hochschule, um der heterogener werdenden Studierendenschaft gerecht zu werden.

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Schüler mit zwei Erwachsenen experimentieren im Labor
© Hochschule BremerhavenKinder zeigen der Senatorin Prof. Eva Quante-Brandt Experimente im Schullabor der Hochschule Bremerhaven

„Free Spy-Fi“-Installation weist auf potenzielle WLAN-Überwachung hin

Vier Studierende der Hochschule für Künste Bremen (HfK) haben dutzende große, weiße Nasen in Bremen aufgehängt. Mit diesen Symbolen wollen sie ein unsichtbares Problem sichtbar machen: Smartphones mit aktiviertem WLAN geben selbst dann Daten preis, wenn sie nicht mit einem Netzwerk verbunden sind. Die Nutzerinnen und Nutzer merken davon nichts.

In der Nähe der Nasen haben die Studierenden sogenannte „WLAN-Sniffer“ installiert. Die zeichnen auf, welche Telefone in der Umgebung WLAN eingeschaltet haben. Eine Woche lang waren die Sniffer an acht wichtigen Verkehrsknoten in Bremen aktiv und haben den Weg von Smartphones und ihren Besitzerinnen und Besitzern durch die Stadt nachverfolgt. Die anonymisierten Ergebnisse stellen die Studierenden nun auf einer Webseite vor. Ihre Botschaft ist simpel: „Nutze das WLAN am Handy bewusster und schalte es aus, wenn du nicht aufgespürt werden möchtest.“

Mehr zum Projekt "Free Spy-Fi" finden Sie hier.

Kleine Nasenskulptur hängt an einem Laternenpfahl
© Hochschule für Künste Bremen

Hollywood ist nicht nur Glanz und Glamour, sondern eher viel harte Arbeit.

In der Filmindustrie beginnt der Tag spät und dazu mit einem Sektfrühstück! Diesen Irrglaube korrigiert Filmproduzent und Honorarprofessor Volker Engel lachend im Interview. An der Hochschule Bremen hält der gebürtige Bremerhavener eine offene Vorlesung für Studierende des Bachelorstudiengangs Digitale Medienproduktion. Hollywood und die Filmindustrie sind nicht nur Glanz und Glamour, sondern extrem viel Arbeit und Verantwortung.

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Volker Engel vor Eingang der Hochschule Bremerhaven
© Hochschule BremerhavenSeit 2011 Honorarprofessor an der Hochschule: Oscarpreisträger Volker Engel

Foundation Year: Echt hilfreich

Nach dem Abitur nahm sich Andreas Müller erst einmal eine Auszeit: sechs Monate Australien mit Work and Travel. Nach der Rückkehr wusste er allerdings immer noch nicht, was er studieren wollte. Dann stieß er auf das Foundation Year der Jacobs University. Jetzt ist er sich sicher: Psychologie soll es sein. „Das Programm ist echt hilfreich, um seinen Weg zu finden“, sagt der 22-Jährige. Nach dem Motto „Erst orientieren, dann studieren“ können sich junge Menschen im Foundation Year ein Jahr lang erproben, bevor sie sich für ein Studium entscheiden. Neben verpflichtenden Einführungskursen, in denen die Studierenden einen Einblick in verschiedene Fächer gewinnen und mit Methoden des akademischen Arbeitens vertraut gemacht werden, belegen die Teilnehmenden Kurse in selbst gewählten Schwerpunktfächern aus den Natur-, Wirtschafts- oder Sozialwissenschaften.

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Junge Leute im lockeren Gespräch
© Jacobs UniversityErst orientieren, dann studieren: Das Foundation Year der Jacobs University.