Entdeckertour Studium

„Free Spy-Fi“-Installation weist auf potenzielle WLAN-Überwachung hin

Vier Studierende der Hochschule für Künste Bremen (HfK) haben dutzende große, weiße Nasen in Bremen aufgehängt. Mit diesen Symbolen wollen sie ein unsichtbares Problem sichtbar machen: Smartphones mit aktiviertem WLAN geben selbst dann Daten preis, wenn sie nicht mit einem Netzwerk verbunden sind. Die Nutzerinnen und Nutzer merken davon nichts.

In der Nähe der Nasen haben die Studierenden sogenannte „WLAN-Sniffer“ installiert. Die zeichnen auf, welche Telefone in der Umgebung WLAN eingeschaltet haben. Eine Woche lang waren die Sniffer an acht wichtigen Verkehrsknoten in Bremen aktiv und haben den Weg von Smartphones und ihren Besitzerinnen und Besitzern durch die Stadt nachverfolgt. Die anonymisierten Ergebnisse stellen die Studierenden nun auf einer Webseite vor. Ihre Botschaft ist simpel: „Nutze das WLAN am Handy bewusster und schalte es aus, wenn du nicht aufgespürt werden möchtest.“

Mehr zum Projekt "Free Spy-Fi" finden Sie hier.

Kleine Nasenskulptur hängt an einem Laternenpfahl
© Hochschule für Künste Bremen

Multikulti-Labor in Bremerhaven

Warum geht der Teig beim Backen auf? Und warum erstickt Kohlenstoffdioxid eine Kerzenflamme? In dem Projekt „Mulitkulti im Labor“ gehen Grundschulkinder unterschiedlicher Herkunft diesen Fragen auf den Grund. Noch immer nehmen Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund seltener ein Studium auf, als Kinder ohne Migrationsvergangenheit. Darum will dieses Angebot gezielt schon früh die Lust an einem Studium wecken und gleichzeitig die naturwissenschaftlichen Fächer vorstellen. Mit anschaulichen und spielerischen Experimenten entdecken die Kinder so die spannende Welt der Wissenschaft.  Eine Idee, die sich Bildungssenatorin Prof. Eva Quante-Brandt unterstützt. Bei einem Besuch der Hochschule Bremerhaven zeigte sie sich begeistert über die vielfältigen Maßnahmen der Hochschule, um der heterogener werdenden Studierendenschaft gerecht zu werden.

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Schüler mit zwei Erwachsenen experimentieren im Labor
© Hochschule BremerhavenKinder zeigen der Senatorin Prof. Eva Quante-Brandt Experimente im Schullabor der Hochschule Bremerhaven

Cat Exploit - Katzen tragen freies WLAN in die Nachbarschaft

Unterwegs E-Mails abrufen, aber ohne Datenvolumen und ohne öffentlichen Internetzugang. In der Vorstellung des HfK-Studenten Dennis Siegel durchaus möglich – durch die Symbiose von Mensch und Katze. „Cat Exploit“ nennt der Masterstudent im Studiengang Digitale Medien seinen Prototyp, bestehend aus Computer mit Webserver, Netzwerkrouter und Schnittstelle für die drahtlose Kommunikation. Getragen von streunenden Katzen spürt das Gerät ungesicherte WLAN-Netze auf und gibt ihr Signal an andere Träger weiter. Ein eigenständiges Netzwerk entsteht, das jeder nutzen kann, der sich in der Nähe befindet. Doch wer haftet bei Rechtsverletzungen – die Katze? Mit seinem Projekt gibt Dennis Siegel einen kritischen Kommentar zur aktuell diskutierten Störerhaftung ab, die das Bereitstellen von mehr öffentlichen Hotspots in Deutschland erschwert.

Katze mit Sender auf dem Rücken liegt vor Haustür
© Dennis SiegelMit CatExploit finden streunende Katzen offene WLAN-Netze.

Hollywood ist nicht nur Glanz und Glamour, sondern eher viel harte Arbeit.

In der Filmindustrie beginnt der Tag spät und dazu mit einem Sektfrühstück! Diesen Irrglaube korrigiert Filmproduzent und Honorarprofessor Volker Engel lachend im Interview. An der Hochschule Bremen hält der gebürtige Bremerhavener eine offene Vorlesung für Studierende des Bachelorstudiengangs Digitale Medienproduktion. Hollywood und die Filmindustrie sind nicht nur Glanz und Glamour, sondern extrem viel Arbeit und Verantwortung.

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Volker Engel vor Eingang der Hochschule Bremerhaven
© Hochschule BremerhavenSeit 2011 Honorarprofessor an der Hochschule: Oscarpreisträger Volker Engel

Foundation Year: Echt hilfreich

Nach dem Abitur nahm sich Andreas Müller erst einmal eine Auszeit: sechs Monate Australien mit Work and Travel. Nach der Rückkehr wusste er allerdings immer noch nicht, was er studieren wollte. Dann stieß er auf das Foundation Year der Jacobs University. Jetzt ist er sich sicher: Psychologie soll es sein. „Das Programm ist echt hilfreich, um seinen Weg zu finden“, sagt der 22-Jährige. Nach dem Motto „Erst orientieren, dann studieren“ können sich junge Menschen im Foundation Year ein Jahr lang erproben, bevor sie sich für ein Studium entscheiden. Neben verpflichtenden Einführungskursen, in denen die Studierenden einen Einblick in verschiedene Fächer gewinnen und mit Methoden des akademischen Arbeitens vertraut gemacht werden, belegen die Teilnehmenden Kurse in selbst gewählten Schwerpunktfächern aus den Natur-, Wirtschafts- oder Sozialwissenschaften.

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Junge Leute im lockeren Gespräch
© Jacobs UniversityErst orientieren, dann studieren: Das Foundation Year der Jacobs University.