Studieren in besonderen Lebenslagen

Es gibt viele Dinge, die einen regulären Studienablauf stören können: Kinder, chronische Erkrankungen oder zu pflegende Angehörige sind nur einige Aspekte, die ein Studium erschweren und/oder verlängern können.

Die Hochschulen in Bremen und Bremerhaven bemühen sich, Studierende auch in diesen Situationen so gut wie möglich zu unterstützen. Dafür haben die einzelnen Hochschulen verschiedene Konzepte erstellt und Beratungsstellen eingerichtet, die das Studium erleichtern sollen.

Studierende mit Kindern
© Alasdair Jardine/Universität Bremen

Universität Bremen

Diversity an der Uni Bremen

Die Universität Bremen betrachtet - nicht erst seit Unterzeichnung der Charta der Vielfalt im Jahr 2009 - Diversität als unverzichtbare Grundlage für die Qualität von Lehre und Forschung in einer globalen Wissensgesellschaft. Sie verbindet den potentialorientierten Ansatz mit einem Bewusstsein für die Verantwortung, sich als Bildungsinstitution an der Vielfalt der Gesellschaft auszurichten. Dazu gehört für uns auch die Förderung eines barriere- und diskriminierungsarmen Campus. Als Mitentwicklerin des Diversity Audits wurden wir bereits 2012 durch den Stifterverband für unser Diversity-Strategie ausgezeichnet.

Studieren mit Beeinträchtigungen

Die gleichberechtigte Teilhabe an Studium und Beruf hat die Universität Bremen fest in ihren Leitzielen verankert. Für die Umsetzung haben sich mehrere spezialisierte Arbeitsgruppen zu dem Netzwerk  Antidiskriminierung zusammengeschlossen. Hier finden Studierende, Auszubildende und Angestellte der Universität Bremen Rat und Unterstützung.

Familienfreundliche Universität

Bereits sei 2007 ist die Uni Bremen ausgezeichnet mit dem "audit familienfreundliche hochschule". Studierende und Beschäftigte mit Kind finden im Familienportal der Uni Beratungsstellen, Betreuungsangebote, Angebote zu Kinderfreizeiten währen der Ferien und vieles mehr.


Hochschule Bremen

Studieren mit Behinderung und chronische Erkrankung

Studierende haben immer noch neben ihrer individuellen Behinderung viele strukturelle Defizite im Hochschulbereich zu kompensieren und bestehende Barrieren zu überwinden. Um den Studierenden eine gleichberechtigte und selbstbestimmte Teilhabe an der Hochschulbildung zu ermöglichen, hat die Hochschule Bremen den Bereich "schwerbehinderte oder chronisch kranke Studierende" in die Stabsstelle "Soziale Verantwortung und Familiengerechtigkeit" eingebunden.               

Infos zu "Studieren mit Behinderung"

Studieren mit Kind

Mit Kind studieren, dass heißt: Mut beweisen, Nerven behalten und viel Ausdauer haben. Es erfordert eine ganz besondere Planung und Koordination. Im Vordergrund steht sicherlich auch die Finanzierung bzw. die staatlichen Hilfsmittel, die dem Studenten/in zur Verfügung gestellt werden. Eins ist sicher, der Stress wird mindestens verdoppelt.  Um sich aber auch die nötige Zeit für sich und das eigentliche Studium zu nehmen, sollte eine adäquate Kinderbetreuung nicht vernachlässigt werden.

Hier erhalten Sie Informationen und Hilfestellungen: Infos zu "Studieren mit Kind"


Hochschule Bremerhaven

Diversity

Die Hochschule Bremerhaven bekennt sich zur Diversität und respektiert Unterschiedlichkeit und Vielfalt von Menschen hinsichtlich ihrer Merkmale Geschlecht, ethnische Herkunft, Alter, Behinderung, Religion/Weltanschauung und sexuelle Identität. Mit der Unterzeichnung der „Charta der Vielfalt“ hat sich die Hochschule bereits im Jahre 2013 verpflichtet, eine Organisationskultur zu pflegen, die einen wertschätzendem Umgang und die Schaffung eines diskriminierungsfreien Arbeitsumfeldes vorsieht.

Mehr zum Diversity-Management an der Hochschule Bremen finden Sie hier.

Familie in der Hochschule

Die Tatsache, dass viele Studierenden und Beschäftigten neben ihrer Rolle in der Hochschule Verantwortung in ihren Familien übernehmen, ist für die Hochschule Bremerhaven eine wichtige Bereicherung. Schwierigkeiten, die sich bei der Vereinbarung von familiären Aufgaben mit Studium und Beruf ergeben können, zu identifizieren und gemeinsam mit ihren Studierenden und Beschäftigten konstruktive Lösungen zu entwickeln, sehen wir als wichtige Aufgabe im Sinne eines fürsorglichen Umgangs mit den Hochschulangehörigen an.

Mehr Informationen zu Familie in der Hochschule finden Sie hier.