Junge Talente an der Uni Bremen

Uni Bremen - Campus der jungen Talente

"Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist ein vorrangiges Ziel der Universität Bremen", so heißt es bei der Uni Bremen. Und dafür wird einiges getan:

Schule und Wissenschaft

Nachwuchsförderung beginnt in der Uni Bremen bereits im Schulalter. Jedes Jahr in den Osterferien findet die Kinder-Uni an der Universität Bremen statt. Dann stürmen Schulkinder von der 5. bis zur 10. Klasse die Hörsäle der Uni Bremen. Natur-, Sozial- und Geisteswissenschaften laden ein, die Uni kennen zu lernen und mit verschiedenen Forschungsthemen auf Tuchfühlung zu gehen.

Der Weltretter-Tag lockt seit 2007 interessierte Schülerinnen und Schüler mit spannenden Themen aus den Bereichen Maschinenbau, Umwelttechnik und Luft- und Raumfahrt an die Uni. Stets im Fokus stehen dabei nachhaltige Technologien für die Zukunft.

Alle Schülerangebote der Uni Bremen finden Sie auf der Website der Uni Bremen.

Mädchen in Laborkleidung und mit Schutzbrille
© Harald Rehling/Universität Bremen

Hauptanliegen der Universität Bremen: Wissenschaftlichen Nachwuchs fördern

Es ist ein strategisches Ziel der Universität, junge Talente zu gewinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zu fördern. Wer als Doktorand oder Postdoc zum Forschen und Lehren nach Bremen kommt, erhält ein breites Angebot an Unterstützung. Dazu hat die Universität ein eigens Personalentwicklungskonzept für ihre Nachwuchswissenschaftlerinnen verabschiedet. Besondere Unterstützungsangebote gibt es in den Bereichen Forschung, Lehre, Internationalisierung, Transfer- und Wissenschaftskommunikation, Profil- und Karriereentwicklung sowie Gender- und Diversitykompetenz.

Zentrale Anlaufstelle für alle Nachwuchswissenschaftler von der Promotion bis zur Professur ist das Nachwuchszentrum „Bremen Early Career Researcher Development“ (BYRD). Es ist die Erweiterung des Promotionszentrums ProUB, das bereits seit 2010 sehr erfolgreich Angebote für Promovierende macht. Seit der Erweiterung 2017 gibt es auch ein eigenes Programm für Postdocs sowie einen verstärkten Fokus auf den Bereich der Profil- und Karriereentwicklung. Dabei werden neben einer wissenschaftlichen Karriere auch Karrierewege in Wirtschaft und Gesellschaft unterstützt.

Promovieren in Bremen

Für Promovierende bietet BYRD individuelle Beratung und ein eigenes Workshop-Programm. Doc-Netzwerke,  Promotionserfolgsteams und das Programm „Promovieren in den Geisteswissenschaften“ fördern den Ideenaustausch und die Vernetzung. Internationale Doktoranden treffen sich regelmäßig beim "International PhD Students' Meeting". Zur Internationalisierung der Promotionsphase trägt das DAAD-geförderte Programm „Bremen IDEA“ bei. Um Frauen bei der Promotion zu unterstützen bietet die Arbeitsstelle Chancengleichheit mit „perspektive promotion“ ein eigenes Förderprogramm. 

Karrierewege nach der Promotion

Die Zentrale Forschungsförderung der Uni Bremen finanziert seit gut 20 Jahren Post-Doc-Stellen. Hinzu kommen ausgeschriebene Post-Doc-Stellen an Fakultäten und Instituten. Mit der Stellenkategorien als „Senior Researcher“ und „Senior Lecturer“ schafft die Universität einen neuen Karriereweg unterhalb der Professur, der nach positiver Bewertung automatisch zu einer Dauerstelle führt. Zudem war die Universität im Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses erfolgreich und schreibt in Kürze sieben zusätzliche (Junior-)Professuren aus.

Die Universität macht umfangreiche Angebote zur Unterstützung der kreativsten und wichtigsten Phase der akademischen Karriere. BYRD bietet ein eigenes Qualifizierungsprogramm für Postdocs, Workshops zur Karriereorientierung und individuelle Karriereberatung, sowie Berufungstraining und die Vorbereitung auf Assessment Center. Die Personalentwicklung macht Angebote zu Führungskompetenz und Teamleitung und hat ein eigenes Programm zur Unterstützung neu berufender (Junior-)Professoren. Die Universität bietet Antragscoaching und Drittmittelberatung, um Postdocs bei der Einwerbung eigener Forschungsgelder oder der eigenen Stelle oder Nachwuchsgruppe zu unterstützen. Und mit dem Programmen „Plan M“ gibt es ein eigenes Mentoring-Programm zur Förderung wissenschaftlicher Karrieren von Frauen. Ein eigenes Coaching-Programm für Frauen in den Naturwissenschaften bietet die Universität mit „Navigare“.